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Hand in Hand handeln.

Bereits im neuen Testament wird erwähnt, dass Paulus beim Abschied in Jerusalem die »rechte Hand der Freundschaft« gereicht wurde. Viele von uns wurden von ihren Eltern so erzogen, dass sie die Hand geben mussten zur Begrüßung. Die schöne Hand, was besonders für Linkshänder richtig anstrengend war. Vielleicht liegt in dieser Erziehung ja auch, dass das Handgeben manch- mal nicht einfach ist. »Typisch deutsch«, so steht es bei Wikipedia, »ist der Handschlag bei der Begrüßung eines Arztes, bei dem man sich in Behandlung begibt. Es ist eine Geste des Vertrauens«.

Die Hand, das sind 27 Knochen, 33 Muskeln und    3 große Nervenbündel. In der Handinnenseite sitzen 17.000 Fühlkörperchen. Sie registrieren Druck-, Vibrations- und Berührungsreize. Die Hand – das ist Geschicklichkeit, Ausdruck und Gefühl. Kein Körperteil enthält mehr Sensoren pro Quadratzentimeter. Was wir heute wissen, ist, dass der Mensch neben der täglichen Nahrung auch die tägliche Berührung braucht. Babys würden ohne Berührung nicht überleben. Im Laufe unserer persönlichen Reifung entwickelt sich ein Taktgefühl für das, was in unserer Berührungs- kultur angebracht ist und was nicht.

Worum geht es hier in diesem Artikel? Es geht darum, dass die Hand und ihre Entwicklung eine wesentliche Voraussetzung für die Menschwer- dung war und, dass wir eine Weiterentwicklung gerade jetzt wieder brauchen: die Hand geben. Es geht also darum, dass im täglichen Miteinander

Berührung / berührt sein und werden, jedem von uns nützt. Was spricht dagegen, dass ein Chef frühmorgens seine Mitarbeiter mit Handschlag begrüßt? Was spricht dagegen, dass er damit zeigt, dass er den anderen wertschätzt? Was spricht dagegen, dass sich der Mitarbeiter darauf verlassen kann, dass er den Chef sicher jeden Tag wenigstens einmal sieht (wenn er ihm die Hand gibt)? Was spricht dagegen, dass Vorkommnisse des Vortages mit der Geste des Händereichens vergessen sind und, dass Chef und Mitarbeiter miteinander ein gutes Tagwerk starten? Was spricht dagegen, dass ein Händedruck und ein Blick in die Augen des Anderen bedeutet, ich bin daran interessiert, wie es dir heute geht? Was spricht dagegen, dass der Chef die erste Zeit des Tages, und sei es eine Stunde, investiert in seine Mitarbeiter, die ja, so wird es oft gesagt, das Wichtigste sind? Was spricht dagegen, dass wir Berührung zulassen in einer Welt, die immer kälter wird, in der oft nur noch der Profit zählt, die Gier und die Hast? Was spricht dagegen, dass das, was man uns als Kinder beigebracht hat, irgend- welchen Menschen die Hand zu geben (so ist es bis heute noch auf dem Land), dass wir dieses Handreichen dort praktizieren, wo wir unsere Arbeit verrichten und damit viel Zeit unseres Lebens verbringen? Und wenn dagegen spricht, dass das alles Zeit braucht, dass das irgendwie überflüssig ist … dann möge jeder selbst für sich bewerten … worum es in diesem Artikel geht.

Autor/Textnachweis: Thomas Rösch

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