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GANZ EINFACH SCHREINER SCHREINER

Brancheneinblick

Nachdem ich Frau Schreiner im Frühjahr 2011 bei ihren Ferienhäusern kennengelernt habe, haben wir uns zu einem Termin im Juni in Viechtach verabredet. Diesmal zusammen mit ihrem Mann und zum Thema: Schreiner.

Wer könnte mehr darüber sagen, als ein Schreinermeister namens Schreiner und so erklärt mir Herr Schreiner zu Beginn des Gespräches auf meine Frage, »wie es zu der tollen Einrichtung der Ferienhäuser gekommen ist«, wie folgt: »Jeder Architekt mit dem wir zusammenarbeiten macht seine Vorgaben, ich aber wollte eigene Ideen ausleben. Bei den Ferienhäusern konnte ich richtig kreativ sein.«

Zu den Ferienhäusern ist zu sagen, dass ich sie zufällig beim Vorbeifahren entdeckt habe, weil sie einfach auffallen. Sie sind mir ins Auge gestochen,
wie sie einfach so da standen. Auch der Name Altenstein-Resort hat mich neugierig gemacht. Schon im Frühjahr habe ich Frau Schreiner danach gefragt, wie man denn als Schreiner darauf kommt, Ferienhäuser zu bauen und damals und auch jetzt bei unserem Treffen in der Schreinerei wird mir erklärt, dass das anfangs gar nicht so einfach war. Die Banker waren nicht begeistert und haben vorgerechnet, dass Schreiners jeden Monat drauflegen werden. Die Banker haben auch das Konzept nicht verstanden und sagten: »80-90 Euro pro Nacht bekommen Sie nicht.« Aber sie wussten auch nicht, welche Idee Schreinermeister Schreiner da so im Kopf hatte. Ich kann es jetzt hier wiedergeben, weil ich es gesehen habe: Wellness für zwei und mehr. Wellnesswanne jederzeit möglich, nicht nur dann, wenn man sie irgendwo gebucht hat und alles ein bisschen anders, als normal.
»Die Schreinerei Schreiner ist ein Familienbetrieb mit drei Mitarbeitern, Oma und dem Sohn Matthias«, erzählt Herr Schreiner, »und mit mir«, ergänzt Frau Schreiner. Mit den Ferienhäusern wurde ein Traum war, der zeigen sollte, was die Schreinerei zu leisten vermag. Also eine eigene Ausstellung,
jederzeit buchbar und erlebbar.

Entgegen allen Bedenken der Banker, sieht es heute schon richtig gut aus mit der Belegung, weil diese Ferienhäuser – wie geplant – einfach nicht vergleichbar sind.
Herr Schreiner erklärt mir, dass ein Erfolgsfaktor seiner Schreinerei darin liegt, dass er immer versucht zu zeichnen: Das, was der Kunde will, genau für diesen Raum. Weiter versucht sich Familie Schreiner in Viechtach und Umgebung einfach auch sehen zu lassen. Sie sind präsent am Wochenende, bei Festen und Familienfeiern. Herr Schreiner erzählt mir, »mein LKW, 13 Jahre alt, hat 100.000 Kilometer drauf«. Das heißt, die meisten Aufträge bekommt er im Umkreis von 30 km, viele in zwei bis fünf Kilometer Entfernung. Herumgesprochen haben sich Beständigkeit und Qualität. 90
Prozent der Rechnungen werden ausgefahren. Dabei spricht man über die geleistete Arbeit und freut sich über das Ergebnis. Kontakt und Freundlichkeit sind selbstverständlich und, dass man erkennt, dass eigentlich die Frauen die Auftraggeber sind und, dass man auf die Wünsche der Frauen eingehen muss. Seit der Gründung des Betriebes am 01.01.1992 gab es keinen Tag, an dem sich Herr Schreiner jemals die Frage stellen musste: »Was mach’ mer heut?«. Ich frage Herrn Schreiner, wie es mit seinen zehn Fingern aussieht, weil ich ja weiß, dass das bei Schreinern so eine Sache ist und, dass die, die sie nach langen Berufsjahren noch alle haben, auch richtig stolz sind. Herr Schreiner erzählt mir, »jeder muss ‘mal an die Säge rangekommen sein, dann hat man Respekt.« Auch er hat einmal Bekanntschaft gemacht, aber es ist gut ausgegangen.

Was sind also die Geheimnisse des Erfolgs in seiner Schreinerei? Absolute Verlässlichkeit: Wenn in einem Hotel in drei Wochen Betriebsurlaub
umgebaut werden muss, dann muss das auch nach drei Wochen erledigt sein. Wenn alles klappt und wenn alle zufrieden sind, wird durch Mundpropaganda
in der Region, gerade auch im Tourismusgeschäft, schon darüber gesprochen, wer das alles gemacht hat. Personal ist wichtig, gutes
Betriebsklima, gute Gehälter und sicher auch die ein oder andere Sonderprämie und, dass man über das Handwerk auch wieder besser spricht.
Wenn Lehrer in der Schule sagen, »du sollst es einmal schöner haben« oder »warum lernst du mit deinen Noten nicht etwas Gescheites«, wenn
sich junge Menschen für das Handwerk begeistern, dann hilft das natürlich gar nicht weiter.
Am Ende unseres Gesprächs schauen wir uns noch einmal die Ferienhaus-Website an und Sohn Matthias zeigt mir, wo er in Facebook steht
und was er da auch über die Ferienhäuser geschrieben hat. Wir sprechen darüber, dass hier natürlich gut Werbung gemacht werden kann und
wie sich das in den nächsten Jahren wohl auch noch entwickeln wird. Die Idee Ferienhäuser zu bauen, als lebende Ausstellungen, hat funktioniert
und sie fasziniert, weil die drei Ferienhäuser richtig toll geworden sind. Wer jetzt neugierig geworden ist, schaut ganz einfach ins Internet und
vielleicht lernen Sie ja dann Familie Schreiner kennen, so wie ich. Ein Familienbetrieb, ein sympathischer Familienbetrieb, liebe Menschen, handwerkliches
Können und tolle Ideen. Wie Frau Schreiner mir erzählt hat, ist ihr Mann Steinbock. »Was er sich in den Kopf setzt, zieht er durch,
egal … Bisher hat alles gepasst!« Das wünsche ich Ihnen weiterhin, liebe Familie Schreiner für die Zukunft von ganzem Herzen und dir Matthias,
dass du deinem Papa nachfolgst, wie er deinem Opa. Denn Familienbetriebe vor Ort sichern Qualität, sichern Lebensqualität und die braucht
auch die nächste, deine Generation.
www.altenstein-resort.de

Autor/Textnachweis: Thomas Rösch

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